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Pferdedecken – Was hilft zusätzlich zur Ekzemerdecke gegen das Sommerekzem?

 

Hilfe bei Sommerekzem

Ekzemerdecken bieten einen wirkungsvolle Schutz gegen Mücken. Aber auch darüber hinaus kann man einiges gegen die unangenehme Hautkrankheit tun. Ein Wundermittel gibt es dabei leider nicht, aber mit äußerlichen Behandlungen und entsprechender Ernährung kann man den Juckreiz des Pferdes deutlich lindern. Dabei reagiert jedes Pferd ein wenig anders auf die Behandlungsversuche und was beim einen schon Wunder wirkt, bewirkt beim anderen nur eine schwache Besserung. Auch beim gleichen Pferd kann sich der Erfolg einer Behandlungsmethode im Laufe der Zeit verändern.

Wenn möglich, sollten die Mücken vom Pferd fern gehalten werden. Neben der Ekzemerdecke besteht hier die Möglichkeit, die Pferde mit Fliegenspray ein zu sprühen. Im Handel gibt es eine Vielzahl entsprechender Präparate, sowohl auf chemischer als auch auf biologischer Basis. Viele Pferdebesitzer verzeichnen auch große Erfolge mit Eukalyptusöl. Alle Fliegensprays haben gemeinsam, dass sie die lästigen Insekten durch den Geruch vertreiben, der mit der Zeit aber deutlich abnimmt. Deswegen sollten die Produkte mehrmals am Tag aufgetragen werden.

Früh am Morgen und zur Zeit des Sonnenuntergangs sind Mücken besonders aktiv. Während dieser Zeit sollten Ekzemer möglichst nicht auf der Weide sein. Mit verschiedenen Ölen oder Melkfett kann man nicht nur die Mücken fernhalten sondern zugleich auch die Haut pflegen und den Juckreiz mindern. Im Handel sind viele verschiedene Produkte erhältlich, aber auch mit einfachem Paraffinöl kann teilweise schon eine deutliche Besserung erreicht werden.

Auch Knoblauch mögen die lästigen Plagegeister nicht. Im Handel erhält man Futter mit Knoblauchzusatz, man kann aber auch einfach dem normalen Futter gepresste Knoblauchzehen zufügen. Auch durch die Beifütterung von Roter Bete kann längerfristig eine Besserung entstehen, da die enthaltenen Stoffe das Immunsystem stärken und den Zustand von Haut und Haaren verbessern. Rote Bete erhält man in getrockneter Form, kann sie natürlich aber auch frisch verfüttern. Manchmal besteht bei Pferden mit Sommerekzemen ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen, welche die Erkrankung begünstigen.

Dem kann durch gezielte Fütterung mit speziellem Mineralfutter und durch die Gabe eines Lecksteins entgegengewirkt werden. Auch auf Eiweiß sollte man bei der Fütterung von Ekzemern achten, da dieses in der Nahrung oft zu reichlich vorhanden ist. Besonders Silage ist sehr eiweißhaltig. Eine fundierte Beurteilung über eine mögliche Mangel- oder Fehlernährung kann aber nur durch ein Blutbild erfolgen. In besonders schweren Fällen ist eine Behandlung mit Medikamenten unumgänglich. So konnte mit der Gabe von Cortison das Krankheitsbild deutlich verbessert werden. Dies sollte allerdings nur in Ausnahmefällen und über einen kurzen Zeitraum in Betracht gezogen werden, da Cortison erhebliche Nebenwirkungen hat.

Neben diesen Hilfsmittel ist immer noch die wirksamste Methode die Fliegen- oder Ekzemerdecken. Diese Pferdedecken schützen das Tier effizient vor den Plagegeistern und verhindern so die Einstiche auf ein Minimum.

Hier finden Sie außerdem eine schöne Auzwahl an vielen funktionalen Pferdedecken.. (Ekzemerdecken, Regendecken und mehr)