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Thermodecken für Pferde

 

Ältere oder kranke Pferde benötigen auf der Weide und bei schlechten Witterungen gute und funktionale Decken. Empfindliche Tiere können bei nasskaltem Wetter frieren und nehmen eine Eindeckung dann gerne an. Für geschorene Sportpferde sind sie bei Weidegang unerlässlich: Outdoor- oder Weidedecken, auch Thermodecken genannt.
Outdoordecken und Thermodecken für Pferde schützen vor Nässe, Kälte und Insekten, sind winddicht und atmungsaktiv. Sie werden im Außenbereich verwendet und sind entsprechend für den Einsatz auf der Koppel oder im Paddock konzipiert.
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Outdoordecken machen jede Bewegung des Pferdes mit und sind besonders strapazierfähig. Da sich die Pferde mit den Decken wälzen und scheuern, sollten sie leicht zu reinigen sein. Unter dem Begriff Outdoordecken lassen sich alle Weide-Decken zusammenfassen, die das Pferd das ganze Jahr über beim Freigang schützen. Welche Outdoor Thermodecke die richtige für Ihr Pferd ist und aus welchem Material sie beschaffen sein sollte, richtet sich nach Einsatzzweck und Anspruch.

Winterdecken eignen sich für geschorene, kranke oder leicht frierende Pferde. Diese gefütterten Decken weisen temperaturausgleichende Eigenschaften auf. Die Decken sind wasser- und winddicht sowie atmungsaktiv. Thermo-Winterdecken bestehen in der Regel aus drei Schichten: Der Wasser abweisenden Außenschicht, einem Innenfutter und der wärmenden Wattierung dazwischen. Die Dicke der Wattierung und die Wahl des verwendeten Materials bestimmen die Leistungseigenschaften der Decke. Winterdecken sind auch mit integrierter Abschwitzfunktion erhältlich.

Übergangsdecken dienen dem Jahrezeiten-Übergang. Übergangsdecken sind nicht so dick gefüttert wie Winterdecken, weisen aber die gleichen Eigenschaften auf.

Neben den herkömmlichen Abschwitzdecken bietet der Handel Thermodecken auch mit Abschwitzfunktion an. Diese Decken besitzen ein Fleece-Innenfutter zur Aufnahme der Feuchtigkeit.

Verwendete Materialien:
Bei den meisten Thermo-Pferdedecken bestehen Außenschicht und Innenfutter aus einem Polyester- oder Nylongewebe. Als wärmende Mittelschicht kommt häufig Baumwolle, Baumwoll-Mischgewebe oder Watte zum Einsatz.

Polyester
Polyesterfasern sind ein gängiges Außenmaterial für Pferdedecken. Sie weisen hohe Festigkeit und Stabilität auf. Da das Material kaum Wasser aufnimmt, trocknet es schnell ab. Polyester ist scheuerfest und knitterfrei, dabei aber feiner als Seide. Durch die feinen Mikrofasern dringen kaum Wind und Feuchtigkeit. Schweiß jedoch kann durch die Fasern nach außen verdampfen.

Nylon

Diese künstliche Faser ist hoch reißfest, dehnbar und beständig gegen natürliche und chemische Einflüsse. Besondere Festigkeit wird mit ballistischem Nylon erreicht. Dieses Material findet in Schutzwesten Anwendung und genügt höchsten Ansprüchen an Langlebigkeit.

Fleece
Die Polyesterfaser und wird auch als künstliche Wolle bezeichnet. Fleece ist in der Lage, Feuchtigkeit rasch aufzunehmen und nach außen abzuleiten und hat gute wärmende Eigenschaften.

Baumwolle
Die Baumwollfaser ist gut saugfähig und kann als Naturfaser hohe Mengen an Flüssigkeiten aufnehmen.

Keramikgewebe
Die in den Stoff eingearbeiteten Keramikpartikel reflektieren die Körperwärme als Infrarotwärme. Diese tiefenwirksame Wärme durchblutet die Muskulatur und wirkt wohltuend und anregend auf den ganzen Körper.

Teflon
Durch die Beschichtung mit Teflon erhält die Decke einen zusätzlichen Schutz gegen Verschmutzungen.

Achten Sie bei Thermodecken auf eine gute Passgenauigkeit, um Ihrem Pferd den größtmöglichen Komfort bei optimaler Bewegungsfreiheit bieten zu können.