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Reitbekleidung – was gehört alles zu einer ordentlichen Turnierbekleidung?
- Zur erfolgreichen Teilnahme an Reitturnieren ist es obligatorisch, die korrekte Bekleidung zu tragen. Die Turnierbekleidung besteht aus einer Reithose, einer Bluse mit Plastron und Plastronnadel, aus einem Jacket und natürlich aus Helm, Stiefeln und Handschuhen.
- Die Hose muss weiß oder cremefarben sein. Ob Sie eine Hose mit Vollleder- oder Kniebesatz wählen, ist Ihnen frei gestellt. Wegen des besseren Sitzes im Sattel ist eine Hose mit Volllederbesatz aber dringend empfohlen. Turnierhosen gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind aus atmungsaktiven Materialien hergestellt.
- Die klassische Turnierbluse ist ebenfalls hell und meist kurzärmelig. Das dazu passende Plastron – eine weiße, sehr breite Krawatte – wird mit einer Plastronnadel gehalten. Die Nadel lässt Spielraum für eigene Kreativität – Sie können klassische Pferdemotive – etwa ein Hufeisen oder eine Gerte – wählen oder eine Nadel mit Ihrem Namen oder dem Ihres Pferdes anfertigen lassen. Wenn Sie keine Bluse tragen möchten, können Sie auf ein Shirt zurückgreifen – es sollte jedoch unbedingt dem Rahmen angepasst schick sein.
- Abgerundet wird die Turnierbekleidung durch das Jacket. Springreiter tragen häufig rote Jacken, Dressurreiter greifen auf dunkle Farben zurück. Die Farbpalette reicht von schwarz bis hellgrau. Das Jacket darf auch ein dezentes Muster oder kleinere Applikationen aufweisen. Für den bequemen Sitz sind Jackets aus elastischem Material gefertigt.
- Wenn Sie zu einem Springturnier antreten, ist das Tragen eines Reithelms Pflicht. Teilnehmer eines Dressurturniers tragen einen eleganten Zylinder. Das Tragen von Stiefeln oder Stiefelschäften ist ebenso Pflicht, wobei Stiefel natürlich nicht nur der Optik wegen getragen werden sollten, mit ihnen lässt sich einfach besser reiten. Einen besonders guten Eindruck machen Sie natürlich dann, wenn Ihre Stiefel und Ihre Sporen auf Hochglanz poliert sind.
- Reithandschuhe runden das Outfit des Turnierreiters ab. Das Tragen von Handschuhen schützt Sie vor schmerzhaften Druck- und Scheuerstellen. So bleibt gewährleistet, dass Ihre Hände locker und unverkrampft bleiben. Nur so kann eine harmonische Verbindung zum empfindlichen Pferdemaul aufrecht erhalten bleiben. Besonders elegant sind natürlich weiße Handschuhe. Springreiter tragen eher schwarze Handschuhe.
- Nicht Pflicht, aber dennoch empfehlenswert sind zum gesamten Outfit passende Haarbänder oder -schleifen für die Reiterin und eine weiße Satteldecke für Ihr Pferd.