« Ältere Beiträge Neuere Beiträge » Subscribe Letzte Beiträge

Authentische Cowboyboots

 

Schuhe sind immer auch ein Ausdruck des Lebensgefühls – und mit keinem anderen Schuhwerk drückt man so viel aus wie mit den klassischen Boots der amerikanischen Rancher. Freiheit, Abenteuer, Lebensart – der lederne Stiefel ist ein absoluter Mythos. Wer sich für so einen Klassiker entscheidet, der legt auf zwei Dinge besonderen Wert: auf Qualität und Authentizität. Doch was macht ihn eigentlich aus, den authentischen Cowboystiefel?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich ein wenig mit der Geschichte des robusten Lederstiefels beschäftigen.

Eines ist klar: Er sieht nicht zufällig aus, wie er eben aussieht. Als Arbeitsschuhwerk der Ranch-Arbeiter und Viehzüchter wurde er vor allem im Sattel getragen. Er musste also zwei Anforderungen erfüllen. Erstens musste er sich optimal für die Arbeit zu Pferd eignen. Zweitens musste er nahezu unverwüstlich sein.

Aus diesem Grunde wurde er von jeher aus besonders strapazierfähigem Material gefertigt. Das Oberleder bestand bei den ursprünglichen Modellen aus festem Rindsleder. Ob Spitze oder Schaft – kein Vieh-Huf und kein Schlangenbiss konnte die feste Lederschicht des Stiefels durchdringen. Der hohe Schaft, unter dem Hosenbein getragen, verhinderte darüber hinaus das Eindringen von Sand und Staub. Auch Wasser hatte gegen die fest Hülle keine Chance.

Dass auch die Sohle aus Leder gefertigt wurde, war der Arbeit im Sattel geschuldet.

Zusammen mit der spitz zulaufenden Form des Stiefels verhinderte die glatte Sohle bei Stürzen ein Hängenbleiben im Steigbügel. Die vier bis fünf Zentimeter hohen, schrägen Absätzen hingegen gaben sowohl beim Reiten als auch bei der Arbeit mit dem Lasso besten Halt. Solch solide Stiefel waren nicht nur das Grundarbeitszeug der hart arbeitenden Cowboys, sie waren oft auch ihr ganzer Stolz.

Erst ab 1875 kam das robuste Schuhwerk auch als Fußbekleidung der breiteren Massen in Mode. Westernstiefel wurden nun aus verschiedenen Lederarten hergestellt. Waren die Originale oft nur schlicht schwarz oder braun, so kam nun endlich Farbe ins Spiel. Zusätzliche Ziernähte und aufgenähte Applikationen machte die Boots zum einen optisch interessanter, zum anderen aber auch noch stabiler.

Kunstvolle Muster und Farbkombinationen entstanden auf diese Weise. Träger solcher auffälligen Modelle wurden seinerzeit „Saddle Dandies“ genannt. Der bunte, auffällige, extravagante Westernstiefel ist also kein Produkt unserer Tage, sondern kann durchaus als absolut authentisch gelten.

Form und Robustheit der Westernstiefel ist bis heute weitestgehend erhalten geblieben.

Typisch für einen authentischen Cowboystiefel sind noch immer die hohe, spitze Form, die lederne Sohle und der feste, schräge Absatz.

Neben klassischem Rindsleder kommen heute auch so exotische Materialien wie Straußenleder, Aal- oder Rochenleder zum Einsatz. Häufig werden auch mehrere Lederarten kombiniert.

Die einstigen Arbeits-Boots sind weltweit zum modischen Kult geworden. Individualität und Authentizität machen die geschichtsträchtigen Stiefel auch bei den Asphaltcowboys unserer Tage so beliebt. Kein Wunder, denn sie sind einfach nur zeitlos schön.

Fleece Abschwitzdecke – Was ist Fleece?

 

Der Begriff Fleece kommt aus dem Englischen und ist ein merkbares, kurzes Wort für synthetische Wolle. Hergestellt wird Fleece aus alten Plastikflaschen. Damit tun Sie beim Kauf von Abschwitzdecken aus Fleece nicht nur Ihrem Vierbeiner etwas gutes, sondern schonen auch die Umwelt.

fleece-abschwitzdecke

Mit dem Erwerb einer Fleece Abschwitzdecke decken Sie eine breite Schiene der Bedürfnisse Ihres Pferdes ab. Diese Decke zeichnet sich von hoher Wärmeisolation aus. Durch das geringe Gewicht belastet es Ihr Pferd nicht beim Tragen und wird auch von Pferden die Decken nicht so gerne mögen “ausgehalten”. Weitere Vorteile sind das Fleece sehr schnell trocknet, atmungsaktiv und recyclebar ist.

Aufpassen sollte man trotzdem auf die Qualität des gekauften Fleece. Oft merkt man schon Fusselbildung beim mehrmaligen Angreifen, das zeigt von minderwertigerer Qualität. Auch an der Dichtheit des Flors kann man erkennen, ob es ein hochwertiges oder eher minderwertiges Fleece ist.

Sollten Sie jetzt denken das Fleece im Sommer ruhig weniger gute Qualität haben kann muss ich Sie aber leider enttäuschen. Auch im Sommer gibt es oft feuchtes Wetter – wer kennt nicht den beliebten Sommerregen oder Platzregen im Sommer? – und dann schützt hochwertiges Fleece viel besser als Fleece mit minderwertiger Qualität.

Der Grund dafür ist das Fleece auf Grund der Kunstfaser zum Großteil die Isolationsfähigkeit beibehält; diese ist bei minderwertiger Qualität nicht in dem Ausmaß gegeben wie bei hochwertiger. Auch die Atmungsaktivität bleibt besser bei hochwertigen Fleece erhalten. Ein weiterer Punkt ist die Austrocknung bei Feuchtigkeit und Nässe – diese ist bei hochwertiger Qualität kürzer als bei minderwertiger. Und ein für Sie vielleicht nicht ganz unerheblicher Punkt ist die Lebensdauer. Fleece-Abschwitzdecken mit hoher Qualität haben eine viel längere Lebensdauer als Fleece-Abschwitzdecken mit minderwertiger Qualität.

Um sich selbst ein Bild von dem zu machen was Sie vielleicht in Zukunft Ihrem Tier Gutes tun können, könnten Sie ja selber mal eine Fleecejacke minderwertiger Qualität testen und eine mit hohem Qualitätsstandard. Danach wissen Sie bestimmt welche positiven Eigenschaften das Fleece für Sie selbst bringt und können damit auch Ihrem vierbeinigen Liebling sehr viel Gutes tun!

Ich bin mir aber sicher, dass sowohl Sie mit einer Jacke, wie auch Ihr Pferd mit seiner Abschwitzdecke sehr viel Freude mit einem hochwertigen Fleeceprodukt haben werden!

Mehr zu Sommerdecken wie Ekzemerdecken in unserem Blog..

Eine aussterbende Kunst? Der Beruf des Hufschmieds

 

Die Ausbildung zum Hufschmied, oder zum Hufbeschlagschmied, wie die offizille Berufsbezeichnung in Deutschland lautet, ist gesetzlich geregelt. Voraussetzung für die Ausbildung ist eine abgeschlossene Lehre im Metallbereich. Dann folgt ein einjähriges Praktikum bei einem Hufschmied, dem ein viermonatiger Lehrgang folgt. Wie in jedem anderen Ausbildungsberuf auch, steht am Abschluss der Ausbildung eine Prüfung.

Der traditionelle Aufgabenbereich des Hufschmieds ist der Beschlag mit Hufeisen. Auch die Zubereitung des Hufes für den Beschlag durch Ausschneiden und Raspeln des Horns gehört dazu. Die Hufeisen und Hufnägel werden selbst im Schmiedeprozess hergestellt. Der Hufschmied kann auch therapeutisch bei Stellungsfehlern oder Hufkrankheiten tätig werden, indem er durch das Anbringen spezieller Beschläge den Heilungsprozess fördert. Früher gehörte auch noch die Zahnpfelge zum Aufgabengebiet des Hufschmiedes. Heute übernimmt das in erster Linie der Tierarzt.

Um den Beruf des Hufschmiedes zu erlernen, muss man über Feingefühl und Muskelkraft verfügen. Das Feingefühl braucht der Hufschmied für seine “Kunden”, denn einige Pferde haben Angst vor dem Beschlagen.

Oder die Tiere haben einfach einen schlechten Tag. Die Muskelkraft ist nötig, um den Pferdehuf lange festhalten zu können. Schätzungsweise gibt es daher auch viel mehr männliche, als weibliche Hufschmiede. Die Hautvoraussetzung für den Hufschmied aber ist, dass man pferdeverrückt ist, damit man die vierbeinigen Kunden richtig einschätzen kann.

Doch beinahe wäre der Beruf des Hufschmiedes ausgstorben. Als in den 50er und 60er Jahren die ersten Traktoren in Mode kamen, wurden immer mehr Arbeitspferde durch Maschinen ersetzt. Und je weniger Arbeitspferde es gab, umso weniger wurde auch der Hufschmied gebraucht.

Die mobilen Hufschmiede, die von Hof zu Hof reisten, um ihre Dienste anzubieten, verschwanden fast völlig. Trotz, dass die Traktoren die Arbeitspferde vielerorts ersetzten, konnten sie die Tiere doch nicht ganz verdrängen. Zum einen werden immer noch Haflinger-Pferde, die klein und wendig sind, zum Holzrücken in bewaldeten Berggebieten eingesetzt. Dort, wo oftmals der Traktor schon stecken geblieben ist, kommt das Arbeitspferd immer noch weiter.

Zum anderen ist das Pferd heute viel mehr als ein Arbeitstier. Es ist ein treuer Gefährte in einem arbeitsreichen Leben für die Bauern und ein guter Freund, für Menschen, die den Reitsport als Hobby oder sogar Beruf betreiben. Und da es immer noch Pferde gibt, die neue Hufeisen benötigen, gehört auch der Beruf des Hufschmiedes nicht mehr zu einer aussterbenden Zunft.

Trensen: Gebisslos Aufzäumen und gebisslos reiten

 

Als Alternative zum Reiten mit Gebissstück gibt es die gebisslose Zäumung in den verschiedensten Varianten:

  • Borsal
  • Hackamore
  • Bändele
  • Kappzaum ( Longieren und Bodenarbeit )
  • LG Zaum
  • Merothisches Reithalfter

Vor- und Nachteile

Ziel ist es dabei, dem Pferd das Unbehagen und den Schmerz im Maul, vor allem hervorgerufen durch ungeschickte, unerfahrene oder auch jähzornige Reiter, zu ersparen. Zu dem gibt es auch durchaus Pferde, die, obwohl sie von fähigen und sensiblen Reitern ausgebildet und geritten werden, es aufgrund ihrer psychischen und oder körperlichen Verfassung einfach nicht ertragen können, mit Gebiss geritten zu werden.

Auch wenn in Züchter- und Reiterkreisen seltsamerweise dieses Thema nicht offen angesprochen wird, findet man diese Tiere besonders oft bei Vollblütern oder solchen Pferden mit hohem Vollblutanteil. Man spricht dann , wenn überhaupt, von einem Blütermaul. Allein die Anwesenheit des Gebisses im Maul auch ohne Zügelanzug veranlasst das Pferd dazu, die Zunge nach hinten zu ziehen, manchmal über das Gebiss zu strecken und das Maul, so weit es trotz des Kinnriemens geht, aufzusperren. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Vollblüter feingliedrige Pferde mit kleinen Köpfen und Mäulern sind und außerdem sensibler und nervöser auf Umweltreize und Reiter reagieren.

Eine viel beachtete Studie der Tiermedizinischen Hochschule, Hannover bewies mittels Röntgenbildern, dass im Pferdemaul kein Platz für ein Gebiss ist, die Zunge somit immer gequetscht wird und es demzufolge wohl nur vom gefühlvoll einwirkenden Reiter und dem einigermaßen duldsamen Charakter des Pferdes abhängt, wie es sich mit dem Fremdkörper im Maul arrangiert.

Die Meinungen, ob feines klassisches Reiten ohne Gebiss möglich ist, gehen auseinander. Die Befürworter sehen und fühlen keinen Unterschied bei der Ausführung auch schwieriger und anspruchsvoll versammelnder Lektionen, die Gegner bemängeln die, ihrer Meinung nach, ohne Gebiss nicht zu erreichende Feinabstimmung mit dem Pferd. Wie immer gibt es ein Sowohl-als-auch: Ein, von General Durand gefordertes, An-die- Hand-stellen ist sicherlich gebisslos nicht so leicht möglich, da der dauernde Kontakt zum Pferdekopf nicht stattfindet. Es wird eher mit impulshaften Zügelsignalen gearbeitet, um keinen abstumpfenden Dauerdruck auf Nase oder Genick auszuüben.

Das Konditionieren auf diese Impulse erfordert sehr viel mehr Zeit, als ein – gefühlvolles – Erarbeiten der Lektionen auf Trense. Auch hier sollte zwar kein Dauerdruck auf das Gebiss ausgeübt werden, dennoch ist durch die Anwesenheit des Gebisses und das Gewicht des daran wirkenden Zügels ja immer eine Verbindung der Reiterhand zum Pferdemaul aktiv. Die Schleimhaut des Mauls und der Zunge ist weit sensibler als die Haut auf Nasenrücken und Genick. Pferde, welche ein Problem mit dem Gebiss haben, können aber durchaus in den Grundlektionen ausgebildet und erhaltend geritten werden. Pferde, die schon solide ausgebildet sind und sogar höhere Lektionen beherrschen, können problemlos ohne Gebiss auch darin geritten werden. Nur zeigt die Erfahrung, dass zwischenzeitlich ein Auffrischen mit Gebiss wieder feinere Ergebnisse bringt.

Hier finden Sie außerdem weitere Blogbeiträge zum Thema Gebisslos Aufzäumen und eine große Auswahl an Pferdedecken wie beispielsweise Fliegendecken!

Westernkandarre

 

Western KandarreWesternreiten ist in Deutschland stark im Kommen. Es gilt als Antwort auf den klassischen Dressurreitstil oder auch auf den sogenannten englischen Reitstil. Westernreiten ist aber noch viel mehr. Es gilt als ein ganz eigener Lebenstil und bringt eine große Geschichte mit. Ob der wilde Westen, Rodeo oder die Viehzucht. Westernreiten wird von vielen Geschichten und Bildern umrankt.

Doch Westernreiten ist mittlerweile auch eine sehr anspruchsvolle und angesehene Form des Reitens geworden,die viel Geschick und Vertrauen zwischen Reiter und Pferd erfordert. Als Ursprung der Reitkunst gilt nicht die USA, sondern Spanien. Hier entwickelte sich auch die typische Zäumung und die Sattel-Technik.

Häufig wird beim Westernreiten eine Kandarre benutzt. Wieso eigentlich? Zweck der Kandare ist es, auf das Pferd eine gewisse Kraft ausüben zu können, wenn man beispielsweise nur mit einer Hand reitet. Doch hier gilt dasselbe wie für andere Reitstile auch. Obwohl Westernreiten eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt, ist es eine Reitkunst, die viel Training von Pferd und Reiter erfordert und vor allem das reiten mit der Kandarre sollte nur von erfahrenen Westernreitern ausgeführt werden. Zu Beginn sollte der Reiter den Umgang mit der Snaflebit, das ist eine Wassertrense lernen. Mit ihr kann trainieren, eine weiche Hand für das Pferdemaul zu entwickeln, auch damit man dem Tier keine Schmerzen zufügt.

  • Für das Westernreiten gilt ebenso wie für andere Dressurstile:

In allererster Linie geht es darum mit seinem Gewicht und seinen Schenkeln zu arbeiten. Gerade eben weil dem Westernstil eine Leichtigkeit und eine Freihaeit nachgesagt wird, halten viele das Reiten mit einer Kandarre hier für unpassend. Doch der erfahrene Reiter kann diese beim Western sehr gut und effektiv einsetzen und eine optimale Führung des Pferdes erreichen. Gerade beim ursprünglichen Vieh treiben und einholen spielte das ehemals eine recht große Rolle.

Pferdedecken – Was hilft zusätzlich zur Ekzemerdecke gegen das Sommerekzem?

 

Hilfe bei Sommerekzem

Ekzemerdecken bieten einen wirkungsvolle Schutz gegen Mücken. Aber auch darüber hinaus kann man einiges gegen die unangenehme Hautkrankheit tun. Ein Wundermittel gibt es dabei leider nicht, aber mit äußerlichen Behandlungen und entsprechender Ernährung kann man den Juckreiz des Pferdes deutlich lindern. Dabei reagiert jedes Pferd ein wenig anders auf die Behandlungsversuche und was beim einen schon Wunder wirkt, bewirkt beim anderen nur eine schwache Besserung. Auch beim gleichen Pferd kann sich der Erfolg einer Behandlungsmethode im Laufe der Zeit verändern.

Wenn möglich, sollten die Mücken vom Pferd fern gehalten werden. Neben der Ekzemerdecke besteht hier die Möglichkeit, die Pferde mit Fliegenspray ein zu sprühen. Im Handel gibt es eine Vielzahl entsprechender Präparate, sowohl auf chemischer als auch auf biologischer Basis. Viele Pferdebesitzer verzeichnen auch große Erfolge mit Eukalyptusöl. Alle Fliegensprays haben gemeinsam, dass sie die lästigen Insekten durch den Geruch vertreiben, der mit der Zeit aber deutlich abnimmt. Deswegen sollten die Produkte mehrmals am Tag aufgetragen werden.

Früh am Morgen und zur Zeit des Sonnenuntergangs sind Mücken besonders aktiv. Während dieser Zeit sollten Ekzemer möglichst nicht auf der Weide sein. Mit verschiedenen Ölen oder Melkfett kann man nicht nur die Mücken fernhalten sondern zugleich auch die Haut pflegen und den Juckreiz mindern. Im Handel sind viele verschiedene Produkte erhältlich, aber auch mit einfachem Paraffinöl kann teilweise schon eine deutliche Besserung erreicht werden.

Auch Knoblauch mögen die lästigen Plagegeister nicht. Im Handel erhält man Futter mit Knoblauchzusatz, man kann aber auch einfach dem normalen Futter gepresste Knoblauchzehen zufügen. Auch durch die Beifütterung von Roter Bete kann längerfristig eine Besserung entstehen, da die enthaltenen Stoffe das Immunsystem stärken und den Zustand von Haut und Haaren verbessern. Rote Bete erhält man in getrockneter Form, kann sie natürlich aber auch frisch verfüttern. Manchmal besteht bei Pferden mit Sommerekzemen ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen, welche die Erkrankung begünstigen.

Dem kann durch gezielte Fütterung mit speziellem Mineralfutter und durch die Gabe eines Lecksteins entgegengewirkt werden. Auch auf Eiweiß sollte man bei der Fütterung von Ekzemern achten, da dieses in der Nahrung oft zu reichlich vorhanden ist. Besonders Silage ist sehr eiweißhaltig. Eine fundierte Beurteilung über eine mögliche Mangel- oder Fehlernährung kann aber nur durch ein Blutbild erfolgen. In besonders schweren Fällen ist eine Behandlung mit Medikamenten unumgänglich. So konnte mit der Gabe von Cortison das Krankheitsbild deutlich verbessert werden. Dies sollte allerdings nur in Ausnahmefällen und über einen kurzen Zeitraum in Betracht gezogen werden, da Cortison erhebliche Nebenwirkungen hat.

Neben diesen Hilfsmittel ist immer noch die wirksamste Methode die Fliegen- oder Ekzemerdecken. Diese Pferdedecken schützen das Tier effizient vor den Plagegeistern und verhindern so die Einstiche auf ein Minimum.

Hier finden Sie außerdem eine schöne Auzwahl an vielen funktionalen Pferdedecken.. (Ekzemerdecken, Regendecken und mehr)

Welcher Besatz ist bei einer Reithose besser: Leder oder Lederimitat?

 

Reithosen

Reithose mit Lederbesatz oder Lederimitat?

Für viele unerfahrene Reiter stellt sich beim Bestellen einer Reithose oftmals die Frage: Welcher Reithosen-Besatz ist geeignet?

  • Dabei besitzen beide Arten von Besatz ihre Vorteile und auch ihre Nachteile

So sind Lederbesätze anfangs oftmals überaus starr und müssen zunächst einmal eingetragen werden, damit sie beweglich werden und an den Reiter anpassen. In dieser Zeit ist es auch wichtig, dass man das Leder regelmäßig und häufig einfettet, damit es nicht brüchig wird. Dies ist ein weiterer Nachteil, denn eine Reithose mit Lederbesatz passt sich an ihren Träger und ist damit für andere oftmals nicht mehr bequem. Auch ist Leder deutlich pflegebedürftiger und muss regelmäßig imprägniert werden, damit es wasserabweisend bleibt und nicht beginnt zu schimmeln. Außerdem kann eine Reithose mit echtem Lederbesatz nicht normal in der Waschmaschine gewaschen werden.

Dem gegenüber stehen Besätze aus einem Lederimitat. Diese Reithosen besitzen von Anfang an einen hohen Tragekomfort für den Reiter, denn sie sind nicht starr und müssen nicht eingetragen werden. Auch bei einem Besitzerwechsel machen sie keine Schwierigkeiten, denn sie passen sich individuell jedes Mal von Neuem an.
Lederimitat ist deutlich weniger pflegebedürftig, als es echtes Leder ist und bedarf somit nicht solch einer intensiven Pflege mit Lederfett. Möchte man solch eine Reithose reinigen, dann kann man sie einfach zu der normalen Wäsche mit dazugeben, oder den Besatz mit einem feuchten Tuch abwischen.

Den Vorteilen im Tragekomfort und im Handling stehen auch noch Preisunterschiede gegenüber. Reithosen mit echtem Lederbesatz unterscheiden sich oftmals sehr betrachtlich im Preis von Reithosen mit einem Lederimitat. Reithosen mit Lederimitat sind deutlich günstiger, als Reithosen mit echtem Leder und damit sind sie auch für Einsteiger besser geeignet, oder für Reiter in einem Offenstall, da es hierbei dann nicht so ärgerlich ist, wenn man schnell aus einer Reithose herauswächst, sie dreckig wird oder doch auch mal kaputt gehen könnte

Tags:

Mundstückformen und Zügelbefestigung bei Trensen

 

Es gibt nicht nur verschiedene Formen der Ringe bei den Trensen, sondern auch Unterschiede bei den Mundstückformen. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Mundstückformen bei den Trensen. Welches das richtige Mundstück ist, kommt immer auf den Einsatz der Trensen und das jeweilige Pferd an. Auch wenn es zahlreiche Mundstückformen gibt, werden die Zügel immer an denselben Stellen der Trensen befestigt. Sie werden mit Hilfe von Ringen an den Mundstückenden befestigt.

Mundstückformen

Die Mundstückformen können bei Trensen sehr unterschiedlich sein. Manch ein Mundstück ist überhaupt nicht unangenehm für das Pferd, manch andere wiederum sind nicht sehr pferdefreundlich. Zu den normalen Mundstücken gehören die ungebrochenen, die gebrochenen und die doppelt gebrochenen Mundstücke. Das ungebrochene Mundstück ist eine einfache Stange, die zur Standardtrense gehört. Ein gebrochenes Mundstück erlaubt dem Pferd Wasser zu sich zu nehmen. Es kann damit also trinken. Das doppelt gebrochene Mundstück ist jedoch am gebissfreundlichsten.

Weniger pferdefreundliche Trensen sind unter anderem Kettentrensen, Doppeltrensen, Löffeltrensen und Rollentrensen. Dies sind alles Trensen, mit denen man dem Pferd regelrechte Schmerzen zufügen kann. Solche Mundstücke gehören nur in erfahrene Reiterhände und sind mit äußerster Vorsicht einzusetzen. Ein falscher Einsatz dieser Trensen ist Tierquälerei, da die Mundstücke wie scharfe Messer im Pferdemaul wirken können. Diese scharfen Mundstücke werden bei schwer kontrollierbaren Pferden eingesetzt.

Zügelbefestigung

Die Zügelbefestigung ist an Trensen immer in Form von Ringen angebracht. Diese Ringe befinden sich an den jeweiligen Enden der Mundstücke. Die Zügelbefestigungen sind an den Trensen immer gut zu erkennen, können aber unterschiedliche Formen haben. Mal sind sie kreisrund, mal oval oder etwas abgeflacht. Hier kommt es immer darauf an, welche Trensenart man besitzt.Die Zusammensetzung aus Mundstück und Zügelbefestigung ist entscheidend für die Schärfe der Trensen.

Anwendung von Trensen

 

Trensen werden angewendet, um das Pferd besser lenken zu können. Sie dienen also zur Kommunikation mit dem Pferd. Zum einen kommen Trensen in verschiedenen Reitsportarten zum Einsatz. Zum anderen benutzt man sie, um verzogene beziehungsweise ungehorsame Pferde zu korrigieren. Manche Pferdehalter benutzen Trensen aber auch für normale Ausritte. Auch Pferde und Ponys, die zum Kinderreiten eingesetzt werden, haben fast immer eine Trense im Maul. Mit Hilfe von Trensen können auch unerfahrene Reiter das Pferd gut reiten.

Trensen im Reitsport

Trensen werden fast immer in den Reitsportarten Polosport und Dressurreiten verwendet. Das liegt daran, dass man mithilfe von Trensen sein Pferd kontrollierter führen kann. Bestimmte Bewegungen können mit einer Trense gezielter ausgeführt werden, als wenn man die Befehle ohne Trensen gibt. Im Polosport müssen die Pferde auf Kommando sofort stoppen. Am besten ganz ohne jegliche Verzögerung. Eine Trense ermöglicht die Befehlserteilung in Sekundenschnelle, woraufhin das Pferd schnell reagieren kann.

Beim Dressurreiten kommt es darauf an, dass die Pferde bestimmte Schrittfolgen ausüben, ohne große Ausfallschritte dabei zu machen. Besonders bei Dressurturnieren darf dem Pferd und dem Halter kein Fehler unterlaufen. Die Trensen sorgen nicht nur dafür, dass die Pferde im Dressurreiten bestimmte Schrittfolgen ausführen, sondern auch, dass die geforderte Kopfhaltung eingehalten wird. In den Reitsportarten werden meistens Aufziehtrensen verwendet.

Trensen zur Pferdeerziehung

Trensen können auch zur Pferdeerziehung benutzt werden. Sie kommen häufig zum Einsatz, wenn ein Pferd noch nicht richtig zugeritten ist oder seinen eigenen Willen zu stark durchsetzt. Ist ein Pferd nicht richtig erzogen oder zugeritten, werden zunächst einfache und harte Ringformtrensen benutzt. Der Druck mit den Zügeln wird in der Anfangszeit stärker als nötig ausgeübt, damit das Pferd lernt wie es reagieren soll. Im Laufe der Zeit wird der Druck auf das Gebissstück vermindert. Hat das Pferd die Kommunikation mit seinem Reiter verstanden, kann zu weichen Trensen gewechselt werden.

Material der Trensen

 

TrensenTrensen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Je nachdem, um welche Trense es sich handelt und wofür sie zum Einsatz kommt, wird das entsprechende Material bei der Verarbeitung benutzt. Insgesamt gibt es neun verschiedene Materialien, welche man heutzutage bei der Herstellung von Trensen verwenden kann. Zum einen gibt es die harten Materialien wie Eisen oder Stahl, und zum anderen weicheres Material wie Gummi oder Leder.

Trensen aus Metall

Trensen werden meistens aus sehr harten Materialien hergestellt, die dafür aber auch eine kleine Ewigkeit halten. Trensen aus Edelstahl sind zum Beispiel sehr beliebt, da sie unglaublich lange halten. Jedoch werden auch Trensen aus Eisen sehr oft gekauft. Diese regen den Speichelfluss des Pferdes an.

Es gibt aber auch Trensen aus gemischtem Material. Zum Beispiel hat die Firma Sprenger sich Aurigan patentiert, was eine Messing-Legierung ist. Hier wird nickelfreies Kupfer mit Silizium vermischt. Auch Argentan ist eine Mischung aus verschiedenen Materialien, die auch als Neusilber bezeichnet wird.

Trensen aus weichem Material

Weiche Materialien sind Kupfer, Gummi, Leder oder auch Schaumstoff. Trensen aus diesen Materialien sind für das Pferd angenehmer, halten dafür jedoch nicht so lange. Wenn es nach den Pferden geht, sind Trensen aus Kupfer am beliebtesten, da diese einen angenehmen Geschmack für das Pferd bieten.

Trensen aus Leder sind am pferdefreundlichsten, da es weiches und geschmeidiges Material ist. Jedoch müssen diese Trensen gut gepflegt werden, damit das Leder nicht rau und hart wird. Ebenfalls sehr pferdefreundlich sind Gummitrensen. Jedoch sollte man vom Einsatz dieser Trensen absehen, wenn das Pferd viel kaut. Die Zähne nutzen sich durch das ständige Kauen auf dem Gummi sehr stark ab.